Thema
Thema: PERSPEKTIVEN WANDELNDI – 20.04.2010 – 20.00 - Heinrich-Böll.Str. 33
Wäre es nicht angemessen, endlich das Primat der Politik vorWirtschaft, den Vorrang des Gemeinwohls vor Gewinninteressen zustellen? „Weiter so“ auf Wirtschaftswachstumskurs… Dieses vertrauteReaktionsmuster ist längst überholt. Was ist DAS, was wachsen muss?Die wirtschaftlichen Alarmzeichen sind Ausdruck einer tiefen Krise derZerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen, der Armut und des Hungers in der Welt. Der Klimawandel ist hierbei das Ergebnis wie auch der Brandbeschleuniger dieser voranschreitenden globalenSelbstzerstörung. Das Zeitfenster, in dem ein Gegensteuern möglich ist,wird immer kleiner.
Perspektiven wandeln sich, wenn sie uns betreffen. Dazu werden wir an diesem Abend die Perspektive bereits betroffener Regionen Afrikas einnehmen. Wer denkt, Afrika ist weit entfernt, dem werden die gegenwärtigen wissenschaftlichen Zukunftsprognosen des Küstenschutzes eines Besseren belehren. Entsprechende Experten sind als Referenten angefragt.
Katholischer Gottesdienst - Eucharistiefeier
DI – 27.04.2010 – 20.00 - Heinrich-Böll.Str. 33
Frag 100 Katholiken, was das Wichtigste ist in der Kirche - sie werden antworten: Die Messe. Frag 100 Katholiken, was das Wichtigste ist in der Messe - sie werden antworten: Die Wandlung. Sag 100 Katholiken, dass das Wichtigste in der Kirche die Wandlung ist. Sie werden ... ?
Perspektiven wandeln – ist auch eine Anfrage an den konkret gelebten und gefeierten Glauben. Um was geht es bei „der Wandlung“ in der Eucharistiefeier? Wandlung „anfragen“, geschehen lassen, feiern - das soll im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes stehen. Evangelische Studierende sind herzlich eingeladen!
Di – 04.05.10 - 18.15 Uhr - Eingang Bahnhof Lüneburg
Frau sein oder Mann sein - kaum ein Perspektivenwandel ist durchschlagender. "Warum betrachten wir Frauen und Männer nicht einfach als zwei völlig verschiedene Kulturen? Mit verschiedenen Sprachen, verschiedenen Verhaltensweisen und unterschiedlicher Herkunft? Man sieht das doch im täglichen Leben! Männer und Frauen verhalten sich komplett anders. Männer sind Jäger. Frauen sind Sammlerinnen. Logik heißt für Männer: Direkter Weg, direktes Ziel. Problem? Zack! Problemlösung! Logik heißt für Frauen: Flexibel sein, Umwege denken können. Sich nicht behindern lassen."
Kosten 12 € für Studierende (24 € für Verdienende). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Verbindliche anmeldung bis Donnerstag, 29. April 2010, an: buero(at)ehg-khg.de.
Zen – Wandlung durch die Gegenwart
DI – 11.05.10– 20.00 Uhr – Heinrich-Böll-Str. 33
Immer ist "etwas los". Unser bewusstsein wird akustisch, optisch, intellektuell und emotional ständig belagert. Oft genug sucher wir diese "Belagerung" (Ablenkung wovon?) sogar. Was ist eigentlich, wenn sich „NICHTS“ ereignet – nur noch das „JETZT“ gilt?
Zen ist eine in der buddhistischen Tradition wurzelnde Meditation mit unverkennbaren Parallelen zur christlichen Mystik. Durch den Abend wird uns Pater Benedikt Lautenbacher SJ führen. Er ist Hochschulseelsorger der KHG Göttingen und Zenlehrer in der Tradition der Sambokyodan-Schule (Pater Hugo Enomiya Lassalle SJ). Neben Vortrag und Austauschwerden wir uns 30 Min. Zeit für eine konkrete Meditationsübung nehmen.Bitte bequeme Kleidung tragen.
Anmeldung bis Freitag, den 7. Mai 2010 an: buero(at)ehg-khg.de
Biographieabend mit Prof. Dr. Bernhard Sieland
DI – 18.05.10 – 20.00 Uhr – Heinrich-Böll-Str. 33
Wie sind Sie aufgewachsen? Was war Ihr erster Berufswunsch? Was hat Sie besonders geprägt? Konnten Sie Ihre wichtigsten Pläne verwirklichen? Prof. Dr. Bernhard Sieland erzählt aus seinem Leben und lässt sich zu seinem Werdegang befragen. Wasser & Wein stehen bereit.
DI – 25.05.10 – 20.00 Uhr – Heinrich-Böll-Str. 33
Endlich wieder Kinoabend in der Heinrich-Böll-Straße! Wir schauen „Babel“ (2006) von Alejandro Gonzalez Inarritu und folgen dem mexikanischen Regisseur auf seiner viel-perspektivischen Reise über den Globus. Zur Einstimmung gibt es die Kurzfilme „Nie Solo Sein“ und „L'homme à tete de poule“, zur leiblichen Stärkung stehen Snacks und Getränke bereit. Film ab!
DI – 01.06.10 – 20.00 Uhr – ab Heinrich-Böll-Str. 33
„Als Gott nach langem Zögern wieder mal nach Hause ging, war es schön; sagenhaftes Wetter! Und das erste, was Gott tat, war: die Fenster sperrangelweit zu öffnen, um sein Häuschen gut zu belüften. Und Gott dachte: Vor dem Essen werd´ ich mir noch kurz die Beine vertreten. (…) So lief er fröhlich pfeifend aus der Kirche auf den Platz. Da sah er auf einer Bank einen kleinen Kerl sitzen. Und Gott schob sich neben das Männlein, schlug die Beine übereinander und sagte: `…Kollege!´“ (Hermann van Veen) An diesem Abend werden wir die räumliche Perspektive wandeln und uns zu „IHM“ mit auf die Bank setzen. Dazu die herzliche Einladung an alle Studierenden „fröhlich pfeifend“ Richtung Wilschenbruch zu wandeln, um dort unter dem grünen Dach der Bäume mit dem Blick auf die Ilmenau einen Abendmahlsgottesdienst zu feiern. Im Anschluss werden wir unter freien Himmeln bei Kerzenlicht einen Imbiss zu uns nehmen.
Mitbringen: Isomatte oder Ähnliches zum Sitzen.
NACHTS
Turmeshöhe- Raumweite- Orgelklänge- Lichterstille
DI – 15.06.10 – 20.15 Uhr – Beginn: St. Johanniskirche
„Ich möchte nicht in einer Welt ohne Kathedralen leben. Ich brauche ihre Schönheit und Erhabenheit. Ich brauche sie gegen die Gewöhnlichkeit der Welt. (…) Ich will mich einhüllen lassen von der herben Kühle der Kirchen. Ich brauche ihr gebieterisches Schweigen (…) Ich will den rauschenden Klang der Orgel hören, diese Überschwemmung von überirdischen Tönen.“ (Pascal Mercier, Nachtzug nach Lissabon).
Eine Nacht im Raum „der Kathedrale“: Kraftorte entdecken, den Klang der Orgel in St. Johannis erleben, Meditation, Stille, Sonnenuntergang mit einem Glas Prosecco auf dem Turm der St. Nikolaikirche, sich zur Nachtruhe im Altarraum niederlassen mit dem Blick ins Sternengewölbe …den nächsten Tag gestärkt mit einem gemeinsamen Frühstück beginnen.
Mitbringen: Schlafsack & Isomatte, bequeme Kleidung …
Anmeldung bis Montag, den 14. Juni 2010 an: buero(at)ehg-khg.de
